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Verbraucherinformationen

Widerrufsbelehrung

Diese Seite enthält allgemeine Informationen zum gesetzlichen Widerrufsrecht für Verbraucher. Maßgeblich für einen konkreten Kauf, eine Buchung oder eine Dienstleistung ist die jeweilige Widerrufsbelehrung des Vertragspartners.

Zuletzt aktualisiert: März 2026·DSGVO-konform·EU Hosting

1. Allgemeine Hinweise zum Widerrufsrecht

Verbrauchern kann bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen. Ob ein solches Recht im Einzelfall besteht, hängt jedoch vom konkreten Vertrag, der Art der Leistung und dem jeweiligen Vertragspartner ab.

StayToEnjoy ist eine Plattform, auf der Produkte, Dienstleistungen, Buchungen, Reservierungen und Angebote von Drittanbietern dargestellt oder vermittelt werden können. StayToEnjoy ist dabei nicht automatisch selbst Verkäufer, Dienstleister oder sonstiger Vertragspartner.

Wichtiger Grundsatz

Für das konkrete Widerrufsrecht und die konkrete Widerrufsbelehrung ist grundsätzlich derjenige Unternehmer verantwortlich, mit dem der Verbraucher den Vertrag abschließt.

2. Wer ist für die Widerrufsbelehrung verantwortlich?

Soweit Käufe, Buchungen, Reservierungen oder Dienstleistungen über Drittanbieter auf StayToEnjoy angeboten werden, ist grundsätzlich die Widerrufsbelehrung dieses Anbieters maßgeblich.

  • Bei Warenkäufen ist regelmäßig der jeweilige Verkäufer verantwortlich.
  • Bei Dienstleistungen ist regelmäßig der jeweilige Dienstleister verantwortlich.
  • Bei Buchungen von Unterkünften, Transporten, Freizeit- oder Eventleistungen können besondere gesetzliche Ausnahmen gelten.
  • Sofern StayToEnjoy im Einzelfall selbst ausdrücklich als Vertragspartner auftritt, gilt die für diesen konkreten Vertrag bereitgestellte Widerrufsbelehrung.
Bitte prüfen Sie daher immer die konkret beim Angebot, Checkout, Buchungsvorgang oder in der Bestellbestätigung angezeigten Verbraucherinformationen und Widerrufsbedingungen des jeweiligen Vertragspartners.

3. Grundsätze zur Widerrufsfrist

Wenn ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, beträgt die Widerrufsfrist in vielen Fällen 14 Tage. Der Beginn dieser Frist richtet sich nach der Art des Vertrags.

  • Bei Kaufverträgen über Waren beginnt die Frist regelmäßig mit Erhalt der Ware bzw. der letzten Ware einer Bestellung.
  • Bei Dienstleistungsverträgen beginnt die Frist regelmäßig mit Vertragsschluss.
  • Bei digitalen Inhalten oder digitalen Dienstleistungen können besondere Regeln gelten.
  • Bei Verträgen mit Teillieferungen oder mehreren Waren kann auf den Erhalt der letzten Ware oder letzten Teilsendung abzustellen sein.
Die konkreten Fristen und Voraussetzungen ergeben sich immer aus der im Einzelfall anwendbaren Widerrufsbelehrung des Vertragspartners.

4. Wie ein Widerruf ausgeübt werden kann

Ein Widerruf muss grundsätzlich durch eine eindeutige Erklärung gegenüber dem jeweiligen Vertragspartner erfolgen. Dafür kann, muss aber nicht zwingend, ein Muster-Widerrufsformular verwendet werden.

Praktische Hinweise

  • Der Widerruf sollte an den jeweiligen Verkäufer, Anbieter oder Dienstleister gesendet werden, der im konkreten Vertrag als Vertragspartner genannt ist.
  • Die Ausübung kann – je nach Belehrung – etwa per E-Mail, Kontaktformular oder schriftlicher Erklärung erfolgen.
  • Zur Fristwahrung reicht es in vielen Fällen aus, wenn die Erklärung vor Ablauf der Widerrufsfrist abgesendet wird.
Wenn der jeweilige Vertragspartner im Checkout, in der Bestellübersicht, in der Buchungsbestätigung oder in gesonderten Angebotsbedingungen genannt ist, sollte der Widerruf an diese Stelle gerichtet werden.

5. Typische Folgen eines Widerrufs

Wird ein wirksamer Widerruf erklärt, sind die empfangenen Leistungen grundsätzlich nach den gesetzlichen Vorgaben zurückzugewähren.

Typische Rechtsfolgen

  • Bereits geleistete Zahlungen sind grundsätzlich zu erstatten, soweit keine gesetzlichen Ausnahmen oder zulässigen Abzüge eingreifen.
  • Erhaltene Waren sind grundsätzlich zurückzusenden, sofern es sich um widerrufsfähige Waren handelt.
  • Bei Dienstleistungen kann unter bestimmten Voraussetzungen Wertersatz oder ein anteiliger Betrag geschuldet sein, wenn vor Ablauf der Widerrufsfrist bereits mit der Ausführung begonnen wurde.
  • Bei digitalen Inhalten oder vollständig erbrachten Dienstleistungen können besondere gesetzliche Regelungen gelten.
Die konkrete Rückabwicklung, Rücksendekosten, Erstattung und etwaige Ausschlüsse richten sich nach dem jeweiligen Vertrag, der konkreten Widerrufsbelehrung und den gesetzlichen Vorgaben.

6. Typische Ausnahmen vom Widerrufsrecht

Das gesetzliche Widerrufsrecht besteht nicht uneingeschränkt für alle Arten von Verträgen. Je nach Angebot und Vertragsart können gesetzliche Ausnahmen greifen.

  • individuell angefertigte oder eindeutig personalisierte Waren
  • versiegelte Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn die Versiegelung entfernt wurde
  • bestimmte digitale Inhalte, wenn die Ausführung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers begonnen hat und der Verbraucher den Verlust des Widerrufsrechts bestätigt hat
  • Dienstleistungen, die vollständig erbracht wurden, wenn der Verbraucher zuvor ausdrücklich zugestimmt hat
  • Verträge über Beherbergung zu anderen Zwecken als zu Wohnzwecken, Transport, Autovermietung, Lieferung von Speisen und Getränken sowie Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht
Gerade bei Hotels, Unterkünften, Events, Transporten, Freizeitangeboten, Reservierungen und termingebundenen Leistungen besteht häufig kein gesetzliches Widerrufsrecht. Stattdessen gelten die jeweiligen Buchungs-, Umbuchungs- oder Stornobedingungen des Anbieters.

7. Muster-Widerrufsformular

Dieses Muster kann verwendet werden, wenn für den konkreten Vertrag ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht und der jeweilige Vertragspartner kein abweichendes zulässiges Formular vorgibt.

An [Name/Firma und Anschrift des jeweiligen Vertragspartners einfügen]

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

Bestellt am (*)/erhalten am (*): ___________________________

Name des/der Verbraucher(s): ___________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s): ___________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ___________________________

Datum: ___________________________

(*) Unzutreffendes streichen.

HinweisBitte richten Sie einen Widerruf grundsätzlich an den im jeweiligen Vertrag genannten Vertragspartner.